Die Debatte um die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex Christian Ulmen heizt den Männerhass an. Wer nicht mitmacht, wird „virtuell vergewaltigt“. Wie NGOs im Hintergrund steuern und manipulieren, enthüllt Thomas Röper in seinem Buch „Gesteuerte Wahrheit“ – jetzt aktueller denn je! Hier mehr erfahren.

    Männer sind Schweine – und der Stern gibt den Takt vor: Redakteur Moritz Hackel überschreibt einen Meinungsbeitrag der Illustrierten zu dem vermeintlichen Skandal um das Promi-Ex-Paar Collien Fernandes und Christian Ulmen mit „Das unerträgliche Schweigen der Männer“. Der Möchtegern-Feminist richtet schwere Vorwürfe an seine Geschlechtsgenossen:

    „Die große Frage ist: Warum schweigen wir? Ist es aus Angst, weil wir uns doch selbst nicht immer korrekt verhalten haben? Weil wir übergriffig waren? Oder fühlen wir uns verbunden mit diesen Männern? Liegt es an der Bro-Kultur? Können wir die Fantasien der Täter nachvollziehen? Haben wir sie auch?“

    Nachdem der Stern-Schreiberling den Lesern, den männlichen freilich, ein schlechtes Gewissen eingeredet hat, folgt ein schaler Appell: „Es ist höchste Zeit, dass wir anfangen, diese Fragen nicht bloß zu stellen, sondern sie auch zu beantworten. Frauen unterhalten sich ständig über Sex. Männer tun das nie. Dabei tut das Not: Sprecht über eure Fantasien! Über eure Fehler! Helft einander! Wascht euch gegenseitig den Kopf! Denn ganz offensichtlich sind die Dinge, bei denen diese Männer erwischt wurden, keine Einzelfälle.“

    Stalinistisch anmutende Selbstkritik

    Auch die Taz schickt einen Mann ins Rennen, um den Kerlen ihre toxische Maskulinität auszutreiben: „Seid leise, Männer!“, schnauzt Redakteur Gereon Asmuth die Leserschaft an – und bekennt im Stile stalinistischer Selbstkritik: „Aber wir sind, ich bin, Teil einer männlich dominierten Gesellschaft, die Pornoindustrie zum lukrativen Geschäft macht. Die Frauen immer wieder zum Objekt sexueller Begierden degradiert, sodass sie Angst haben müssen, wenn sie in einsamen Ecken einem Mann begegnen.“

    Sein guter Rat: „Wir Männer müssen gar nichts. Wir könnten aber einiges, wenn es denn wirklich einer Einsicht entspringt. Vielleicht sollte Mann als Erstes lernen, gelegentlich mal ganz dezent die Klappe zu halten.“

    Schließlich kommt auch Henrik Bahlmann vom Spiegel, der den Fernandes-Stein ins Rollen gebracht hat, um die Ecke. Er ist sich sicher:

    „Natürlich betrifft es alle Männer.“

    Und auch er geht mit sich selbst hart ins Gericht: „Als Mann bin ich mit anderen Männern aufgewachsen, ich habe Männergesprächen gelauscht, sie mitgeführt. Ich spiele Fußball, seit ich denken kann, und diese Legende der Locker Room Talks ist leider wahr. Sexismus ist allgegenwärtig.“ Na, wenn selbst ein Mann sowas sagt, muss es doch stimmen. Oder?

    Dresche für Gruber

    Dass die drei linken Gazetten diese Männeranklagen nicht haben von Frauen schreiben lassen, sondern von Angehörigen der „Tätergruppe“, ist Teil einer Strategie, die den Rosenkrieg zweier Promis zur Staatsaffäre erhebt, den Geschlechterkampf á la #MeToo neu entfacht und daraus gesellschaftliche Erziehungsarbeit und knallharte politische Maßnahmen ableitet.

    Wer dieses Spiel nicht mitmacht oder die ganze Chose satirisch auf die Schippe nimmt, wird hemmungslos zusammengegrätscht. Diese Erfahrung musste Kabarettistin Monika Gruber – also eine Frau – machen, als sie den Spiegel-Titel mit dem Fernandes-Zitat („Du hast mich virtuell vergewaltigt“) aufgriff, auf X zwei Screenshots mit Fake-Profilen ihrer Person postete und dazu schrieb: „Achtung: Diese beiden Profile sind Fake. Ich fühle mich virtuell vergewaltigt.“

    Achtung: Diese beiden Profile sind FAKE!!! Ich fühle mich virtuell vergewaltigt! pic.twitter.com/FrS1OCjMbd

    — Monika Gruber (@MonikaGruber24) March 21, 2026

    Für diese spöttische Bemerkung erntete Frau Gruber einen Mega-Shirtstorm, eine Welle „digitaler Gewalt“ und „virtueller Prügel“ brach über sie herein. Klein bei gab die Kabarettistin allerdings nicht. Kurze Zeit später teilte sie auf X den oben zitierten Stern-Artikel von Moritz Hackel und schrieb dazu:

    „Kollektive Massenpsychose: Liebe Männer lasst Euch bloß nicht einreden, dass Ihr allesamt übergriffige, frauenverachtende, respektlose und daher verachtenswerte Schweine seid. DAS ist ebenfalls Sexismus, der vom Großteil der Frauen abgelehnt wird, auch wenn das mediale Bild ein anderes zu sein scheint.“

    Zudem teilte Sie den Beitrag eines X-Nutzers, der dem Münchner Merkur ins Stammbuch geschrieben hatte: „Als jahrzehntelanger Abonnent frage ich mich, warum ihr die Frage nach dem ‚Monster Mann‘ angesichts von männlichen Messerstechern, (Gruppen-) Vergewaltigern und sonstigen – realen – Gewalttätern noch nie gestellt habt.“ Eine berechtigte Frage, die sich auch Stern, Spiegel, Taz & Co. gefallen lassen müssen.

    Collien Fernandes und ihre Freunde: Wie NGOs im Hintergrund steuern und manipulieren, enthüllt Thomas Röper in seinem Buch „Gesteuerte Wahrheit“ – jetzt aktueller denn je! Hier mehr erfahren.

     

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